
Zu seinen Stellvertretern wurden Fabian Peter (28), Abteilungsleiter in einem Einzelhandelsunternehmen und Wahlkreiskandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus in Karlshorst, Günter Töpfer (69), ehemaliges Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus und jetzt Pensionär, sowie Dr. Kathrin Urban (33), Hauptgeschäftsführerin eines Lehrerverbandes, gewählt. Den Vorstand komplettieren der Schatzmeister Christian von Drigalski, der in leitender Funktion in einer Bank arbeitet, und die Beisitzer Susann Herrmann, Christine Nünthel, Christian Roch und Ronald Schulz-Töpken.
Gregor Hoffmann, bisheriger Kreisvorsitzender und Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus, wird sich zukünftig verstärkt in die Kommunalpolitik einbringen. Er trat nicht noch einmal an. Insgesamt stimmten knapp 70 Mitglieder der CDU in Lichtenberg ab, alle Kreisvorstandsmitglieder wurden mit guten bis sehr guten Ergebnissen gewählt. Für den Landesvorstand der Berliner CDU wurde Fabian Peter nominiert, der in seiner Funktion als stellvertretender Kreisvorsitzender in den Landesverband hineinwirken soll.
Martin Pätzold ist 26 Jahre alt und hat Wirtschaftswissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin studiert. Das Studium konnte er als Diplom-Kaufmann erfolgreich abschließen. Martin Pätzold arbeitet heute für ein international agierendes Unternehmen und promoviert zur Berliner Wirtschaftspolitik. Er ist seit knapp 10 Jahren im Kreisverband Lichtenberg aktiv und war unter anderem Ortsvorsitzender in Hohenschönhausen und Mitglied im Landesvorstand der Berliner CDU. Er bringt sich seit Jahren im vorpolitischen Raum ein und ist dort stellvertretender Vorsitzender im Bezirkssportbund Lichtenberg.
Inhaltlich steht Martin Pätzold für eine moderne und wertebewusste Union, die Politik nah am Menschen macht. Arbeit, Bildung und Sicherheit sind für ihn die Schwerpunktthemen in den kommenden zwei Jahren. Die CDU Lichtenberg kämpft dabei für den Erhalt des Gymnasiums, möchte Investoren dazu bewegen im Bezirk neue Arbeitsplätze zu schaffen und setzt sich für mehr Polizisten in Berlin und eine Videoüberwachung auf S-Bahnhöfen ein. Martin Pätzold sprach in seiner Vorstellungsrede von seiner Bürgerpartei CDU, »die auf die Menschen zugeht und deren Interessen aufnimmt«. Er steht außerdem für eine weitere Öffnung der Partei, um Entscheidungsprozesse transparenter darzustellen.