Bundesverdienstkreuz für CDU-Vize Günter Toepfer
Der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Günter Toepfer hat am 10. August 2011 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Der Staatssekretär für Soziales, Rainer-Maria Fritsch, überreichte die hohe Auszeichnung im Auftrag des Bundespräsidenten. Damit wird er für sein jahrelanges Engagement für die so genannten »Wolfskinder« geehrt.
Günter Toepfer wird ausgezeichnet für seine über viele Jahre währende Unterstützung für Menschen in Litauen, Georgien, Estland, Kroatien, Kirgisien, Kasachstan und Turkmenistan. Durch Hilfstransporte, durch die Bereitstellung von medizinischer Ausrüstung, Transportwagen, Kücheneinrichtungen, Bekleidung, Nähmaschinen, Computern, Schulmöbeln, Tafeln und Kreide und vielem anderen mehr hat er einen kontinuierlichen und unermüdlichen Beitrag für die Versorgung von Menschen geleistet, denen es in ihrem Lebensumfeld an vielem mangelt.
Über all diese Hilfstransporte hinaus hat er sich außerdem für den kulturellen Austausch zwischen diesen Ländern und Deutschland eingesetzt, vor allem durch Begegnungen für Kinder und Jugendliche.
Ganz besonders ans Herz gewachsen ist ihm das Schicksal der sogenannten »Wolfskinder«. Diese im nördlichen Ostpreußen am Ende des Zweiten Weltkrieges durch Kriegseinwirkungen und Kriegsfolgen zeitweise oder dauerhaft elternlos gewordenen heimatlosen Kinder flüchteten in das Baltikum oder wurden dorthin gebracht, um die Nachkriegsjahre zu überleben. Selbst wenn sie überlebt haben, hatten sie unglaublich viel verloren. Vor allem ihre Identität, von der viele erst auf dem Sterbebett ihrer Zieheltern erfuhren. Viele von ihnen sind nur sehr wenige Jahre zur Schule gegangen, haben keinen Beruf gelernt, keinen auskömmlichen Verdienst gehabt und heute kaum Rente. Günter Toepfer spendet »Wintergeld«, damit diese Menschen in der kalten Jahreszeit eine Heizung haben, organisiert Ausflüge, besucht mit ihnen gemeinsam Ausstellungen und hält Vorträge über »Wolfskinder«.














